Leserbrief von Gertrud Kleineinkenscheidt

KINDER MÜSSEN SCHWIMMEN LERNEN – denn schwimmen rettet Leben!

Immer weniger Grundschüler können schwimmen, wenn sie auf eine weiterführende Schule wechseln.

Fast 60 Prozent der Zehnjährigen in Deutschland können nicht richtig schwimmen, wie eine repräsentative Forsa-Umfrage der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) zeigt.

Die Zahlen sind alarmierend – denn sie bedeuten eine große Gefahr.

Leider ist es heute nicht selbstverständlich, dass jedes Kind schwimmen lernt. Immer häufiger fällt der Schwimm-Unterricht an den Grundschulen aus oder wird erst ab der dritten Klasse unterrichtet. Oft fehlt es an Fachkräften oder der Weg ins Schwimmbad ist zu weit.

Deshalb muss das Eduard-Kahl-Bad als Hallenbad erhalten bleiben, damit die drei Schulen in der Innenstadt, Sieben-Keltern-Schule, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und Seyboldschule den Schwimmunterricht durchführen können.

Durch eine zweite Schwimmhalle wird eine ideale Möglichkeit geschaffen! Kinder können Schwimmen lernen, ohne Badegäste zu stören. Sportvereine können ihr Angebot ausbauen.

Ein JA beim Bürgerentscheid am 18.11.2018 ist daher im Sinne unserer Kinder.

Metzingen, 12.11.2018                    Gertrud Kleineikenscheidt