Fakten zur Bäderfrage

Zum Bürgerdialog:

Der Bürgerdialog wurde von Anfang an auf die Schiene Kombibad gelegt. Dazu wurden zwei Firmen beauftragt. Die eine Firma nennt sich GRiPS .

Sie beschreibt sich im Untertitel folgendermaßen:

„Gesellschaft für intelligente  Projektsteuerung.“ Der Name ist Programm!

 

Eine  2. Firma entwickelte eine Online-Plattform

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Wir vermissen einen offenen Dialog mit der klaren, ehrlichen  Darlegung

aller Fakten.

 

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  1. Beispiel:

Das Hallenbad ist erweiterbar und muss in der Umbau- und Sanierungsphase nicht für Jahre geschlossen werden. Das wurde  vom Architekten und einem Bauingenieur bestätigt.

Es wird für alle Schulen und Vereine optimale Bedingungen aufweisen und hat vor allem eine optimale Lage in unserer Stadt .

Wir meinen: eine lebenswerte Stadt  ist eine Stadt der kurzen Wege.

 

 

 

  1. Beispiel:

Die drei Innenstadtschulen mit den meisten Metzinger Kindern sagen in ihrer Stellungnahme aus,  dass sie ihrem Bildungsauftrag nicht gerecht werden können, wenn das zentrale Hallenbad auf die  grüne Wiese ausgelagert wird.

Beachte: Ein Kombibad ist acht Monate im Jahr nur ein Hallenbad.

 

Eine engagierte Sportlehrerin sagte mir:  Ein ganzer Teil unserer Kinder werden nie in ihrem Leben schwimmen lernen, wenn sie es nicht bei uns lernen. Ein Viertel der Deutschen sind mittlerweile Nichtschwimmer.

 

Die Gesamtstellungnahme aller Schulen und des Gesamtelternbeirats vermittelt bei einer oberflächlichen, schnellen Betrachtung, dass die Schulen und Eltern ein Kombibad wollen.

 

  1. Beispiel: Das Freibad kann erweitert werden.

 

Genügend Fläche ist vorhanden und mit den zwei Fließgewässern kann ein einzigartiges, gut erreichbares Freibad mit schönem Baumbestand entstehen.

 

 

Es braucht genauso wie das Hallenbad für den Umbau nicht geschlossen werden. In Münsingen klappt das auch.

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Wir können viel Geld, Verkehr und Fläche sparen.

 

 

Einige unserer Gruppe haben Kombibäder besucht und Informationen eingeholt. Es können viele Millionen eingespart werden, wenn die derzeitigen Bäder saniert und ausgebaut werden.

Es kann viel Autoverkehr eingespart werden.

Die Eintrittspreise müssen nicht so hoch sein wie im Kombibad.

Menschen mit kleinem Geldbeutel können sich weiterhin den Besuch im Frei- oder Hallenbad leisten.

 

Sanieren ist immer preiswerter als neu bauen. (Alte Architektenweisheit)

Beispiele für renovierte Bäder

Freibäder:

 

  • Das Freibad in Oberstenfeld (Kreis Ludwigsburg) ist das beliebteste Freibad Deutschlands ( testberichte.de) und das obwohl erst ab September mit der Modernisierung der Umkleideräume und der Sanitäranlagen begonnen wird.
  • Das Freibad Kirchheim /Teck erstrahlt in neuem Glanz. Es wurde ab September 2017 für 2,2 Mio. € renoviert und hat im Juni 2018 seine Pforten wieder eröffnet. Das Besondere daran: Das Freibad wurde 1927 innerhalb von 32 Tagen gebaut.
  • Das Schönbergbad in Pfullingen wurde 1953 eingeweiht und ab Sept.2008 saniert. Seit Juni 2009 ist es eines der beliebtesten Freibäder der Umgebung und wird vor allem wegen seiner Sauberkeit, seines schönen Baumbestandes und seiner gepflegten Anlage gelobt.
  • Esslinger Bäder: Rund 21 Mio.€ investieren die Stadtwerke in den kommenden Jahren in die umfassende Modernisierung der Esslinger Bäder.
  • Freibadsanierung Eningen: Schritt für Schritt wird das Freibad im Obtal bis 2020 saniert. Schon 2017 wurde der Eingangsbereich modernisiert. Insgesamt sollen die Maßnahmen 1-3 Mio.€ kosten.
  • Das Freibad Dettingen/Erms wurde 1996/97 zum 60-jährigen Jubiläum komplett erneuert. Heute 20 Jahre nach der Renovierung ist es noch immer eines der beliebtesten Bäder der Umgebung.

Hallenbäder:

 

  • Tübingen: Hallenbad Nord in den 70er Jahren gebaut, wird 2020/21 saniert. Das Uhlandbad feierte 2014 sein 100jähriges Bestehen. Es liegt zentral an der Karlstrasse und ist trotz seines historischen Charakters modern eingerichtet. Es wurde schon einmal in den 70er Jahren saniert und soll ab 2018 für 7 Mio.€ kernsaniert werden und zwar so, dass es dem historischen Zustand möglichst nahe kommt.
  • Reutlingen: Das Achalmbad ein Sport und Familienbad liegt in der Reutlinger Innenstadt und wurde im Jahr 2000 renoviert.
  • Pfullingen: Das Echazbad (Hallenbad) wurde von 1978 bis 1981 gebaut und ist inzwischen renoviert
  • Rottenburg: Das bestehende Hallenbad wurde 2011 in 15 Monaten Bauzeit großzügig erweitert. Der neue Baukörper mit einer Gesamtlänge von 34 m wurde an die alte Schwimmhalle angegliedert. Ein klassisches Schwimmbad wurde in ein Familien- und Wohlfühlbad verwandelt.